Viele Unternehmen sind unsicher, welche Gesetze gelten, wenn sie unbezahlte Rechnungen in anderen Ländern einklagen. Dieser Artikel hilft, die Grundlagen zu klären - was wo gilt und warum lokales Fachwissen wichtig ist.
Nein, es gibt keine globalen Inkassogesetze. Hier steht, was tatsächlich gilt.
Versuchen Sie, eine Forderung grenzüberschreitend einzutreiben? Eine der häufigsten Fragen, die wir hören, ist:
"Welche Gesetze gelten?"
Das ist eine gute Frage - und die Antwort überrascht viele.
Die kurze Antwort
So etwas wie ein internationales Inkassorecht gibt es nicht.
Jedes Land legt seine eigenen Regeln für die Behandlung von Sammlungen fest.
Das reicht von der Lizenzvergabe bis hin zu Kommunikationsbeschränkungen.
Welches internationale Inkassorecht gilt also?
Einfache Regel: Die Gesetze des Landes des Schuldners.
Wenn Ihr Kunde seinen Sitz in Deutschlanddann gelten die deutschen Regeln - auch wenn Sie Ihren Sitz in Schweden oder Frankreich.
Was diese Gesetze in der Regel beinhalten
Die meisten nationalen Inkassogesetze konzentrieren sich auf zwei Hauptpunkte:
- Schutz des Schuldners vor Schikanen oder unlauteren Praktiken
- Regulierung der Personen, die Forderungen eintreiben dürfen (in der Regel durch Lizenzvergabe)
Einige allgemeine rechtliche Anforderungen:
- Agenturen benötigen eine Lizenz für ihre Tätigkeit
- Sie können nicht zu unangemessenen Zeiten anrufen
- Sie müssen Drohungen oder rechtlich unbegründete Forderungen vermeiden
Was das für Sie bedeutet
Wenn Sie grenzüberschreitend sammeln, ist es wichtig, die örtlichen Gesetze zu kennen.
Und da die meisten Unternehmen nicht in der Lage sind, 40+ Gerichtsbarkeiten zu beherrschen, ist es oft klüger, mit jemandem zusammenzuarbeiten, der dies bereits tut.
Oddcoll arbeitet mit einem vertrauenswürdigen Inkassounternehmen pro Land zusammen - jedes ist voll lizenziert und lokal verwurzelt.
Müssen Sie im Ausland sammeln? Vergewissern Sie sich, dass Sie dies auf legale (und effektive) Weise tun.