Auslandsinkasso

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wie es funktioniert

Die Grundlagen der Internationales Inkasso

Was die globale Schuldeneintreibung so besonders macht, ist die Tatsache, dass sie Landesgrenzen überschreitet.

Die Regeln für die Schuldeneintreibung sind jeweils auf nationaler Ebene geregelt. Das bedeutet, dass sie sich von Land zu Land unterscheiden.

Dasselbe gilt für Verfahrensregeln, wenn Sie ein gerichtliches Verfahren einleiten und/oder die Schulden vollstrecken lassen möchten.

Setzen Sie oben drauf noch die unterschiedlichen Sprachen, Gebräuche usw. und Sie werden schnell feststellen, das der Inkassoprozess sich von Land zu Land massiv unterscheidet.

Die Wahrheit ist also, dass es keinen speziellen internationalen Prozess zur Schuldeneintreibung gibt. Sondern nur verschiedene nationale.

Inkasso im Ausland erfolgt vor Ort

Die Inkassotätigkeiten werden auf nationaler Ebene geregelt, um Schuldner vor skrupellosen Unternehmen und unzulässigen Praktiken zu schützen. Die Autorisierung ist fast immer erforderlich, um die Schuldeneintreibung in einem Land durchzuführen.

Folglich ist es einem Drittschuldner fast nie erlaubt, selbst im Ausland Inkassotätigkeiten durchzuführen, und auch er muss einen lokalen Fachmann mit der Aufgabe betrauen.

So gibt es nur Inkassobüros und Anwaltskanzleien, die die Berechtigung und Expertise haben, Forderungen in dem Land einzutreiben, in dem sie und der Schuldner ansässig sind.

Internationale Inkasso – Ein Überblick über den Prozess

Außergerichtliche internationale Schuldeneintreibung

In diesem ersten Schritt des Prozesses bei der internationalen Schuldeneintreibung versucht der Schuldeneintreiber, die Forderung auf freiwilliger Basis begleichen zu lassen.

Freiwillig = eine gerichtliche Maßnahme muss nicht initiiert werden.

Der Schuldeneintreiber informiert den Schuldner über die Forderung und darüber, dass das Risiko der Nicht-Zahlung ein gerichtliches Vorgehen ist. Das beeinflusst den Willen des Schuldners zur Zahlung häufig massiv.

Wenn ein Inkassounternehmen oder eine Anwaltskanzlei aus dem Land des Schuldners „an dessen Tür klopft“, gestaltet sich die Situation für den Schuldner plötzlich sehr viel ernster

Gerichtliche internationale Schuldeneintreibung

Rechtliche Schritte müssen gewöhnlich in dem Land eingeleitet werden, in dem sich der Schuldner befindet. (Es gibt Ausnahmen, bei denen Sie auch in Ihrem eigenen Land gerichtliche Schritte einleiten können.)

In den meisten Ländern gibt es ein im Vergleich zum standardmäßigen Zivilverfahren vereinfachtes Verfahren (Zahlungsanordnung) für unbestrittene Forderungen.

Der Prozess soll sowohl schnell als auch preiswerter sein als der standardmäßige Ablauf. Das ist für Gläubiger natürlich eine gute Nachricht. Gleiches gilt für die lokalen Gerichte, deren Arbeitslast sich reduziert.

Durchsetzung internationaler Forderungen

Sobald Sie das gerichtliche Verfahren mit einem Schiedsspruch / Urteil abgeschlossen haben, gilt das Urteil als „Beweis“ dafür, dass eine Forderung im rechtlichen Sinne existiert. Aber Sie wollen bezahlt werden …

Wenn der Schuldner also nach dem Urteil nicht bezahlt, müssen Sie die Vollstreckung der Forderung beantragen.

In jedem Land gibt es eine Vollstreckungsbehörde, die das Recht hat, Besitztümer des Schuldners zu beschlagnahmen, wenn dieser nicht bereitwillig zahlt.

Sie müssen die Vollstreckung in dem Land beantragen, in dem der Schuldner seine Besitztümer hat. Der Grund dafür ist, dass es keiner Vollstreckungsbehörde eines Landes gestattet ist, eine Vollstreckung außerhalb der eigenen Landesgrenzen durchzuführen. Das ist verständlich, möchte doch keine Nation eine andere in ihrem Garten wildern sehen.

Um eine Vollstreckung zu beantragen, benötigen Sie eine Vollstreckungsanordnung (einen Schiedsspruch / ein Urteil) aus demselben Land, in dem Sie die Vollstreckung beantragen.

Gilt für all unsere Partner

- B2B-Inkassospezialisten in ihren jeweiligen Ländern
- Rechtliche Genehmigung zur Beitreibung von Forderungen
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